Die Q1 in Rotterdam

26. Juni 2026

Mit fast 50 Schüler*innen machte sich die Q1(Abi-Jahrgang 2027) Ende März auf den Weg nach Niederlanden – das Ziel: die moderne Hafenmetropole Rotterdam. Vom 23.03. bis zum 27.03. diente das zentral gelegene A&O Hostel als unser perfekter Aufenthaltsort für eine ereignisreiche Woche voller neuer Eindrücke. Begleitet von unserem Lehrerteam Gettert, Giera und Agethen starteten wir nach der verspäteten Busanreise direkt mit einer ersten Erkundungstour, um uns mit der neuen Umgebung bekannt zu machen.

Rotterdam präsentierte sich uns als absolute Fahrradstadt, was wir natürlich sofort ausnutzten. Statt nur das feste Programm abzulaufen, schnappten wir uns in unserer Freizeit E-Bikes und erkundeten auf eigene Faust quer die City. So konnten wir die beeindruckende Architektur, die modernen Straßen und die coolsten Ecken viel flexibler, schneller und mit jeder Menge Fahrspaß entdecken als zu Fuß. Diese spontanen Touren wurden schnell zu einem der echten Highlights unserer Fahrt.

Aber auch die geplanten Ausflüge boten jede Menge Abwechslung. In Amsterdam stand neben einer entspannten Grachtenfahrt auch ein traditionelles Essen im Pfannkuchenhaus auf dem Plan, bevor wir die Grachtenstadt frei erkunden durften. Ein Ausflug nach Den Haag brachte uns eine ordentliche Portion Nordseewind, während wir am Donnerstag bei einer spannenden Hafenrundfahrt die riesigen Containerschiffe in Rotterdam bestaunten. Den Abschlussabend verbrachten wir schließlich alle zusammen bei einem Burger-Essen in der Location „The Boat Bar“.

Besonders die Abende im Hostel schweißten uns als Stufe noch einmal richtig zusammen. Ein geniales Gemeinschaftserlebnis war das Feiern von gleich zwei Geburtstagen mitten auf der Fahrt, mit lauter Musik in dem Club und einer Menge guter Laune. Dass wir bei so viel Trubel auch ein paar Regeln brauchten, versteht sich von selbst. Die wichtigste Überlebensregel für die Freizeit war es, niemals alleine, sondern immer mindestens zu dritt loszuziehen. Und der absolute Running Gag der Fahrt war unsere „Unpünktlichkeits-Kasse“: Wer zu spät zum Treffpunkt kam und die ganze Truppe warten ließ, musste eiskalt 0,50 € blechen. Das hat erstaunlich gut funktioniert – und die Klassenkasse hat sich gefreut.

Am Freitag kamen wir alle ziemlich müde, aber mit jeder Menge unvergesslicher Erinnerungen im Gepäck wieder in Paderborn an. Ein riesiges Danke an unsere Lehrer für die coole Zeit und die klasse Organisation! Rotterdam 2026 war ein echtes Abenteuer und hat uns als Stufe auf dem Weg zum Abitur ein riesiges Stück näher zusammengebracht.

Elias Driesner