Erasmus+ auf Malta – Februar 2026

Künstliche Intelligenz, internationaler Austausch und eine Portion Sonne!
Was würde wohl spannender werden: neue KI-Techniken kennenzulernen, die maltesische Sonne zu genießen oder sich mit europäischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen?
Die Antwort lieferten uns kurzerhand ChatGPT, Gemini und Copilot: Why not all three?
Lernen, ausprobieren, verstehen
Nach einer fundierten Einführung in die Geschichte der Künstlichen Intelligenz ging es direkt in die Praxis. Unter der Anleitung eines erfahrenen Coaches – mit beruflichen Stationen sogar im Silicon Valley – erhielten wir spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der KI.
Besonders interessant war der direkte Vergleich verschiedener Large Language Models (LLMs):
Wie reagieren unterschiedliche Systeme auf denselben Prompt? Wo liegen ihre jeweiligen Stärken? Und wie lassen sich diese sinnvoll im schulischen Kontext einsetzen?
Wir haben unter anderem gelernt:
- – mit ChatGPT und Suno kreative Songs zu erstellen,
- – mit Gemini Bilder zu generieren,
- – interaktive Quizformate – sogar im Stil eines Pokémon-Kampfes – zu entwickeln,
- – eigene KI-Agenten zu konzipieren und einzusetzen.
Viele dieser Anwendungen möchten wir nun im Kollegium weitergeben und in einer schulinternen Fortbildung vorstellen.
KI braucht Verantwortung
Neben aller Begeisterung für die technischen Möglichkeiten war uns auch der kritische Blick wichtig. In intensiven Diskussionen beschäftigten wir uns mit ethischen und moralischen Fragestellungen:
Wie gehen verschiedene Länder mit Datenschutz, Transparenz und Verantwortung um? Welche Chancen und Risiken sehen Bildungssysteme in Polen, Kroatien, Rumänien, Portugal und Bayern?
Der internationale Austausch hat uns gezeigt, wie unterschiedlich – und zugleich engagiert – in Europa an diesen Fragen gearbeitet wird.
Kultur, Geschichte und europäische Freundschaften
Ein besonderer Höhepunkt war der Austausch mit unseren portugiesischen Partnern. Gemeinsam erkundeten wir die Inseln Malta und Gozo, entdeckten historische Festungsanlagen und besuchten beeindruckende Drehorte, unter anderem aus Game of Thrones und Troja.
So verband sich fachliche Weiterbildung mit kultureller Bildung – ganz im Sinne des europäischen Gedankens.




Erasmus lebt vom Miteinander
Und wann wird die Idee von Erasmus besonders spürbar?
Ganz einfach: Beim gemeinsamen Probieren traditioneller maltesischer Küche, beim Lachen über Sprachunterschiede – und beim Feststellen, dass Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg nicht nur produktiv, sondern auch bereichernd und herzlich ist.
Wir kehren mit vielen neuen Impulsen, konkreten Unterrichtsideen und gestärkten europäischen Partnerschaften zurück – und vielleicht auch mit etwas mehr Sonnenenergie im Gepäck.
Ina Hofacker und Matthias Sellerberg