Erasmus-Woche in Dublin – Inklusiver Englischunterricht und kulturelle Eindrücke

3. Februar 2026

Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachten wir eine bereichernde Fortbildungswoche in Dublin, Irland. Unser Kurs „English for Young Learners“ vermittelte uns viele praxisnahe und direkt umsetzbare Impulse für unsere schulische Arbeit. Da wir die einzigen Teilnehmerinnen des Kurses waren, gingen die Kursleiter:innen sehr individuell auf unsere Fragen und Bedürfnisse ein und passten die Inhalte gezielt an unser deutsches Schulsystem an. Dadurch entstand ein intensiver und persönlicher Austausch, insbesondere im Vergleich zwischen inklusivem Englischunterricht in Irland und Deutschland.

Der Kurs machte deutlich, wie wichtig eine inklusive Haltung, klare Strukturen und spielerische Unterrichtsformen sind, um allen Schüler:innen einen erfolgreichen Zugang zur englischen Sprache zu ermöglichen. Themen wie Differenzierung, multisensorisches Lernen, Unterstützung im Klassenraum und eine wertschätzende Fehlerkultur standen dabei im Mittelpunkt. Viele der vorgestellten Methoden und Ideen werden wir künftig in unserem Unterricht einsetzen.


Neben der Fortbildung bot die Woche auch vielfältige kulturelle Eindrücke. Dank zahlreicher Empfehlungen unserer Kursleiter:innen konnten wir Dublin und seine Umgebung erkunden. Zu unserem Nachmittagsprogramm gehörten unter anderem der Besuch des Auswanderermuseums EPIC, ein Ausflug in den Küstenort Dalkey, eine Busrundfahrt mit Audioguide sowie Eindrücke aus der George’s Street Arcade und dem Powerscourt Townhouse. Authentische irische Kultur erlebten wir im Cobblestone Pub bei traditioneller Livemusik sowie bei einem Besuch des Guinness Storehouses. Passend zum literarischen Erbe der Stadt erhielten wir zudem die Lektüreempfehlung „Ulysses“ von James Joyce, der einen einzigen Tag im Juni in Dublin beschreibt.



Die Erasmus-Woche in Dublin verband fachliche Weiterbildung mit kulturellem Lernen und eröffnete wertvolle neue Perspektiven auf inklusiven Unterricht und europäische Bildungsarbeit. Die gewonnenen Erfahrungen und Impulse werden nachhaltig in unsere schulische Praxis einfließen.

Eva Niklas und Britta Kohorst